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Dol Guldur war eine Festung im südlichen Grünwald, die auf dem Amon Lanc stand. Sie wurde von Sauron erbaut.

Die Festung wurde von Sauron um das Jahr 1000 D.Z.errichtet als dieser nach Mittelerde zurückkam. Er nutzte sie als Stützpunkt, weil Mordor immer noch von den Gondorrimbewacht wurde und eine Rückkehr dorthin zur damaligen Zeit unmöglich gewesen wäre.

Ursprünglich wurde der Amon Lanc von den Waldelben unter Oropher bewohnt. Diese jedoch siedelten sich immer mehr nördlich, in den Schwarzen Bergen (später bekannt als die Berge des Düsterwaldes), an. Später, als Sauron den Amon Lanc eingenommen hatte, wanderten die Elben in Richtung Norden unter der Führung Thranduils über den Verzauberten Fluss, wo sie von da an blieben. Erstmals erwähnt wurde Dol Guldur um 1100 D.Z., als der Westen entdeckte, dass sich eine böse Macht dort niedergelassen hatte. In den nächsten tausend Jahren wurde der Schatten des Nekromanten, wie man ihn nannte, immer stärker und verseuchte den Wald.

Gandalf versuchte zweimal, sich dort im Auftrag des Weißen Rateseinzuschleichen. Beim zweiten Mal hatte er Erfolg und seinem Bericht war zu entnehmen, dass sich dort Bergwerke befanden, in denen Gefangene Zwangsarbeit verrichteten. In Dol Guldur fand Gandalf auch den Zwergenkönig Thráin, der ihm die Karte zum Erebor gab. Außerdem fand Gandalf heraus, dass der Nekromant der wieder auferstandene Sauron war. Der Weiße Rat beschloss schließlich, Dol Guldur anzugreifen und vertrieb Sauron von dort.

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